Ruhrgebiet
“Minimal Music” – da musste ich eben bei Wikipedia nachschlagen:
Die Minimal Music verarbeitet Einflüsse aus asiatischer (vor allem indischer und indonesischer) und afrikanischer Musik (besonders deren Polyrhythmik), (Free-)Jazz sowie aus bestimmten Formen des Rock (Psychedelic Rock). Sie ignoriert weitgehend die Konventionen des Komponierens, wie sie im westlichen (also im wesentlichen europäischen) Kulturkreis bis dahin galten…
Bewußt habe ich mich mit Minimal Music noch nicht beschäftigt, aber zwei Vertreter dieser Richtung sind mir durchaus ein Begriff: Yann Tiersen und Philipp Glass.
Exklusiv für die Depot-Lounge hat das Ensemble für Neue Kammermusik einen Abend mit Schlüsselwerken der Minimal Music erarbeitet.
Bei Terry Rileys Klassiker “in C”, einem der frühesten Beispiele des Genres, spielt das Ensemble eine Reihe kurzer Melodiefragmente, die jeder Musiker nach Belieben wiederholen darf. In seinem Self-Portrait, gibt Tom Johnson einen Einblick in die Werkstatt des Komponisten. Dabei wird ein Stapel von Kisten, der den Musikern als Partitur dient, im Boxring der Lounge nach immer neuen Regeln sortiert.
Das Ensemblemitglied Niklas Reppel geht mit seinem neuen Werk „CMYK“ sogar noch einen Schritt weiter: Anstelle von Tonfolgen gibt er dem Ensemble einen Spielplan mit einzelnen Tönen an die Hand, aus denen sich jeder Musiker seine eigenen Melodien ad hoc zusammenstellt.
Wann: 26. April 2009 um 20:30 Uhr
Wo:
Depot Dortmund
(Boxring in der Mittelhalle)
Immermannstrasse 39
44147 Dortmund
[Quelle Illustration: Depot Dortmund]
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