Ruhrgebiet
Burg Hardenstein wurde im 13. Jahrhundert von den Herren von Hardenberg am linken Ufer der Ruhr erbaut. Seit dem 16. Jahrhundert ist sie nicht mehr bewohnt und ist seitdem zu einer beeindruckenden Ruine verfallen.
Natürlich rankt sich auch eine Sage um die alten Gemäuer. Ein Zwerg namens König Goldemar lebte damals bei Neveling von Hardenberg. Der unsichtbare Goldemar diente ihm als Berater, trank und spielte mit ihm und warnte ihn vor Feinden. Ein neugieriger Küchenjunge versuchte Goldemars Fußspuren mit Hilfe ausgestreuter Erbsen und Asche sichtbar zumachen und zog sich dabei den Zorn des Zwergs ein: Goldemar erschlug den Küchenjungen, kochte und verspeiste ihn und verschwand schließlich mit einem Fluch.
Wo: Witten-Herbede am Bergbauwanderweg Muttental.
Anfahrt: Die Ruine ist zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit der Museumseisenbahn "RuhrtalBahn" bis zum Haltepunkt "Ruine Hardenstein" und mit der Ruhrtalfähre zu erreichen. Die Fähre verkehrt kostenlos zwischen der Ruine und der Schleuse in Witten-Herbede.
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Es gibt einen Verein, der sich um den Erhalt der Ruine kümmert und auch jährlich ein Mittelalterfest veranstaltet.
http://www.burgfreunde-hardenstein.de
Was viele nicht wissen. Quasi “unter” der Haltestelle gibt es noch einen Stolleneingang. Der ist allerdings schwer zugänglich.
Guter Tipp für Abenteurer. Kann man denn den Stollen, wenn man ihn denn erreicht hat gut passieren. Wahrscheinlich/hoffentlich ist er dicht, oder?
Er ist ziemlich versteckt und zugewachsen. Gesichert ist er mit einem Tor, aber sehen kann man leider nicht mehr viel. Das Wasser, was aus dem Stollen kommt ist sehr eisenhaltig und durch die rote Färbung läßt sich der Stolleneingang relativ gut erkennen.
Mein Mann war mal so todesmutig und hat sich durch die Büsche geschlagen und ein Foto gemacht. Ich schau mal in meinen Bilderarchiv, wo es geblieben ist.
LG
Mara
Hier habe ich ein paar Bilder davon:
http://www.album.de/album.cfm?albumID=24286
LG Mara