Ruhrgebiet
Das erste Konzert der Duisburger Philharmoniker wird romantisch mit Henze, Bartholdy und Brahms. Und es gibt für euch jeweils am Mittwoch 13.1. und Donnerstag 14.1. insgesamt jeweils 4 Freikarten. Meldet euch bitte unten über einen Kommentar, wann ihr das Konzert sehen möchtet und ob ihr gerne 1 oder 2 Karten hättet:
Im Rahmen des Zyklus „Große Geigerinnen in Duisburg“ ist mit Isabelle Faust eine der markantesten Persönlichkeiten der deutschen Violinszene zu Gast. Die 1972 geborene Geigerin sucht als Solistin und Kammermusikerin stets den anregenden Ideenaustausch mit ihren Musizierpartnern – darunter Größen wie James Levine, Mariss Jansons und Marek Janowski.
Pablo de Sarasate hatte mit Johannes Brahms’ Violinkonzert nicht viel im Sinn. „Glauben Sie”, höhnte er, „dass ich mich mit der Geige in der Hand aufs Podium stelle, um zuzuhören, wie im Adagio die Oboe dem Publikum die einzige Melodie des ganzen Stückes vorspielt?” Was der große spanische Geiger so heftig tadelte, ist in Wirklichkeit der größte Vorzug des Werkes: Brahms überwindet hier die Tradition des romantischen Virtuosenkonzerts, in dem das Orchester nur als Stütze und Stichwortgeber für die geigerische Selbstdarstellung dient. Mit solchen zirzensischen Hochseilakten hat Isabelle Faust aber ohnehin wenig im Sinn. Die 1972 geborene Geigerin sucht als Solistin und Kammermusikerin stets den anregenden Ideenaustausch mit ihren Musizierpartnern - darunter Größen wie James Levine, Mariss Jansons und Marek Janowski.
Herbe Kritik musste sich auch Felix Mendelssohn Bartholdys 1830 vollendete „Reformationssinfonie” gefallen lassen. Die Pariser Uraufführung platzte, weil die französischen Musiker das Werk rundum ablehnten. „Zu scholastisch, zu viel Fugato, zu wenig Melodie” - so resümierte der Komponist allzu selbstkritisch. Damit gab er der Nachwelt nicht gerade eine Empfehlung für das eindrucksvolle Werk, das im stolz aufragenden Lutherchoral „Ein’ feste Burg ist unser Gott” gipfelt. Die romantische Klang- und Ideenwelt kehrt - in einer Mischung aus Faszination und ironischem Befremden - auch im vielgestaltigen Schaffen Hans Werner Henzes wieder, das im Rahmen des Kulturhauptstadt-Jahres 2010 facettenreich beleuchtet wird. Die Duisburger Philharmoniker beteiligen sich an dieser Werkschau zunächst mit der Orchestersuite, die Henze aus seiner wuchtigopulenten Antikenoper „Die Bassariden” (1965) zusammenstellte. Zwei weitere Werke des seit langem in Italien lebenden Komponisten folgen im 6. Philharmonischen Konzert.
Wann: 13. und 14. Januar jeweils 20:00 Uhr
Wo:
Duisburger Philharmoniker
Mercatorhalle
König-Heinrich-Platz
47051 Duisburg
[Foto: Carinabella]
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Update: 2 Karten für Mittwoch sind gerade über Facebook weg
Hallöchen,
würde mich über zwei Freikarten am Donnerstag freuen :-).
Im Voraus vielen lieben Dank!
LG
Hallo Alexandra,
gerne
ich schreibe dir gleich ne Mail mit den Infos, wie du an die Karten kommst.
Oh hallo, da nehm ich auch mal wieder teil
Ich würde mich sehr über 2 Karten für Donnerstag freuen.
Viele Grüße
Hallo Michaela,
schön, dann habe ich auch noch 2 Karten für dich am Donnerstag. Ich schreibe dir gleich ne Mail mit Infos
ich will auch….
Hey Melly,
leider sind alle Karten jetzt weg
Hallo Claudia,
wollte mich nochmal für die Karten bedanken!
Es war ein sehr schönes Konzert und ein feiner Abend
Viele Grüße